1 x wieder Top Lehrgang in Kamen
Es war Mittwoch, der 31. Mai 2008. Wieder einmal war der Tag gekommen, um zum alljährlichen Sommerlehrgang nach Kamen zu fahren. Dieses Jahr stellten sich nur drei mutige MTV Karatekas dieser Herausforderung. So trafen wir uns am Mittag, um das Auto bis unter die Decke vollzuladen und uns dann auf die lange Reise nach Kamen zu begeben....
Dort angekommen, sicherten wir uns erst einmal unsere „Stuttgarter Ecke“ in der Halle. Nachdem alles ausgepackt und eingerichtet war, gingen wir auf Erkundungstour und stellten fest, wir waren wieder „daheim“. Alles war so wie jedes andere Jahr zuvor auch.
Doch eine große Änderung gab es zu den Vorjahren: Dieses Jahr stand der Lehrgang unter dem Motto der Tradition. Das Sportkarate sollte außen vor gelassen werden. So nutzen wir den Rest des Tages um uns auszuruhen und auf den Lehrgangsbeginn am nächsten Morgen zu freuen.
Nun war es soweit. Donnerstagmorgen. Der Lehrgang begann. Nach der obligatorischen Begrüßung durch den Bürgermeister von Kamen und der Vorstellung der Trainer durch Fritz Nöpel, 9. Dan, begaben sich alle zur ersten Einheit. Heckhuis, Bundestrainer, 7. Dan, stand auf dem Programm. Fußtechniken und Hüfteinsatz wurden trainiert. Wie nicht anders erwartet, verließen wir die Halle Schweiß gebadet. Also schnell den Gi (=Karate Anzug) aufhängen und ab unter die Dusche. Die nächsten Einheiten warteten schon… Zum Abschluss des Tages besuchten wir eine SV (=Selbstverteidigung) Einheit, in der es um Notwehr, Selbstbehauptung und viele Paragraphen ging. Den Tag ließen wir dann wie immer in entspannter Runde mit anderen Karatekas zusammen bei Bier und Würstchen ausklingen.
Der nächste Morgen, die nächsten Einheiten. Nach einem ausführlichen Frühstück, welches ca. 10 Minuten dauerte, was für einen Karateka in Kamen wirklich ausführlich ist, starten wir wieder durch. An diesem Tag wartete ein besonderes Highlight auf uns. Eine Einheit bei Sensei Lutz Klemann, Trainer der Philippinen. Er trainierte uns nach der alten klassischen Yuishinkan Schule: Ausdauer, Kraft, Härte… Auch wenn dies wohl die anstrengendste und härteste Einheit war, sie war genau so lehrreich wie interessant. Die Abendgestaltung glich der gestrigen: Entspannung, Kraft tanken, Spaß haben…
Samstag, letzter Tag, Endspurt. Da Dan-Prüfungen seid diesem Jahr unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt finden, hatten wir den ganzen Tag zum trainieren Zeit. Gleich die erste Einheit des Tages stellte sich als weiteres Highlight für Mario und mich heraus: Kata Suparinpei, die längste und schwierigste Kata des Goju-Ryu Karate. In der folgenden Pause musste die Kata natürlich weiter geübt und gefilmt werden, damit wir sie in Erinnerung behalten. Es folgten die abschließenden Einheiten.
Da am Sonntag kein Training mehr statt fand, beschlossen wir, schon Samstagabend wieder zu fahren. Deshalb ging es ans aufräumen und sauber machen. Nach der Verabschiedung von den anderen Karatekas machten wir uns traurig, aber um viele Erfahrungen reicher auf den Heimweg.
Alina Biermann, Mario Ottmann und ich möchten uns bei den Organisatoren und Trainern noch einmal herzlich bedanken, die diesen Lehrgang wieder einmal zu etwas ganz besonderem gemacht haben. Denn eines stand wie immer schon wieder fest: Kamen 2009, wir kommen!
2 x neue Lizenzen für Michael Jäckle und Andreas Eger
Trainieren, schwitzen, lernen – so könnte man kurz und knapp den 3-tägigen Fortbildungslehrgang umreißen, den der Abteilungsleiter Karate, Michael Jäckle und der Pressewart – also meine Wenigkeit – im Juni bei schönstem Sommerwetter absolvierten. An der Landessportschule in Steinbach bei Baden-Baden beschäftigten wir uns mit Themen wie „langfristiger Trainingsaufbau“, „allgemeine Methodik des Trainings“, sowie mit praktischen Ausarbeitungen in Sachen Techniktraining, Kumite (=Kampf) und Kata (= Bewegungsform im Karate). Hierbei ließ uns der für das Lehrwesen für Karate auf Landesebene und seit 2007 auch auf Bundesebene zuständige Lehrwart Rudi Eichert, 6. Dan weitgehend freie Hand, was die Gruppenausarbeitungen anbelangte. Diese mussten dann z.T. in der praktischen Übungsphase in der Halle demonstriert werden.
Am Ende der 3 Tage , an denen auch noch Zeit blieb für die Besteigung der Yburg, für das EM-Viertelfinalspiel Deutschland – Portugal, sowie für einige gelbe Braugetränke, stand die Verlängerung unserer Fachübungsleiterlizenz – oder wie es jetzt heißt: Trainer C Breitensport - um weitere 4 Jahre.
3 x Schnuppern, schnuppern, schnuppern - Am 11.September neuer Anfängerkurs Karate
Am Donnerstag nach den Sommerferien ist es wieder soweit: Die Faszination Karate, bei der nicht nur der Körper als ganzes trainiert wird, sondern auch der Geist sowie der Charakter kann in 3 kostenlosen Schnuppereinheiten erfahren werden. Ab 11.9.2008 darf jedes Kind ab 11/12 Jahren aber auch gerne jeder Erwachsener, der sich einmal näher mit der Kampfkunst Karate auseinandersetzen will, zwischen 18:00 und 19:30 Uhr an einem neuen Anfängerkurs teilnehmen. Auf ein Wort noch, das sich aus diversen Anfängerkurserfahrungen herleitet: Wir können trotz unserer sicherlich guten Trainerausbildung aus keinem Ackergaul ein Rennpferd oder aus einem vertrockneten Gänseblümchen ein prämiertes Blumenbeet zaubern. Etwas Spaß an Bewegung, Geschicklichkeit und ein gewisses Grundmaß an koordinativen Fähigkeiten wären 100%-ig von Vorteil! Also los - sich trauen - und Spaß haben !
Andreas Eger / Christian Reuter

 - Mario, Conny, Alina und Chris beim nächtlichen Gelage
 - Müde Kämpfer Chris und Mario
 - Micha, Rudi Eichert (Lehrwart) und Andi beim Lizenz-Lehrgang

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